Ackerbau
altes Brotgetreide
Direkt ab Hof oder auf Fang-A.ch
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Einkorn - ganze Körner
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Einkornmehl - weiss, ruch, vollkorn
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Gerstensaat für Gerstengras
Das Korn wächst organisch mit den auf dem Betrieb verfügbaren Nährstoffen heran. Wir schliessen so die Betriebseigenen Kreisläufe und sind nicht auf externe Nährstoffe angewiesen. Wir setzen auf alte widerstandsfähige und extensive Sorten. Das Saatgut vermehren wir selbst.
Unser Konzept sieht vor, dass der Konsument das Korn "so frisch wie möglich, so verarbeitet wie nötig" bekommt. So vermarkten wir z.B. aktuell ab Hof die Gerste im Spelzen damit unsere Kunden Gerstengras zuhause aufziehen und konsumieren können und das Einkorn als Korn oder frisch gemahlen.
Das Einkorn und dessen Mehl kann auf Anfrage ab Hof oder im online Shop Fang-A.ch bezogen werden. Mehr Informationen zum Einkorn zu seiner Geschichte, seinen Nährstoffen und seinem Nutzen, findest du folgend im PDF zum download.
Zenhof Erzeugnisse in unserem Shop



Anbaumethode Acker
Den Acker bewirtschaften wir in Zweifelderwirtschaft: Auf einer Parzelle steht Speisegetreide, die zweite Parzelle liegt brach. Wir machen auf der Brache manchmal einen Nutz-Schnitt für Heu, aber meist wird die Grünmasse mehrmals dem Bodenleben zum verdauen übergeben.
Den Boden bearbeiten wir oberflächlich mit dem Geohobel. Dieser "Hackt" ca. 2-4 cm tief die gesamte Arbeitsbreite. Es können so noch stehende Wiesenbestände oder Gründüngungen problemlos eingearbeitet werden. Eine Mischung aus Mulchen und Fräsen, nur dass das Werkzeug nicht "schneidet", sondern hackt.
Unterschied? Schneiden zwingt die Bodenstruktur in eine Zerteilung, während hacken den Boden da zerteilt, wo er von sich aus brechen würde. So bleibt mehr Struktur erhalten, der Humusaufbau wird gefördert. Die Wurzelstruktur und das Bodenleben unterhalb der wenigen Zentimenter des Bearbeitungshorizonts bleiben praktisch unberührt. Es findet weniger Mineralisierung statt und somit auch weniger Erosion, also weniger verlust von Humus und weniger Druck durch Unkraut und Pionierpflanzen.
Es sind meist 2 Durchfahrten erforderlich:
Wenn die Fläche einigermassen sauber sein soll bruacht es mindestens 2 Durchfahrten.
Die 1. Durchfahrt dient nur der Bodenbearbeitung, um die bestehende Kultur oder Brache einzuarbeiten und den Acker für die gewünschte Kultur vorzubereiten.
Bei der 2. Durchfahrt, nach ca. 2 Wochen oberflächlichem Rottevorgang, säen wir das Saatgut direkt mit ein. Wir setzen hier auf eine minimale Bearbeitung und möglichst wenig Durchfahrten, um den natürlichen Vorgängen im Boden so viel Raum und Zeit wie möglich für seine eigenen Prozesse zu lassen.





